Mobile Payment via Tokenisierung vs. NFC-Chip

Seit einiger Zeit ist zu lesen, dass die Deutsche Telekom sich wieder vom Mobile Payment verabschiedet. Nachdem die Telekom ca. 2010 in Click&Buy invesitert hatte, und im Frühjahr 2016 beschloß, diese Bezahl-Lösung wieder vom Markt zu nehmen und auch im Herbst dann dazu die MyWallet Lösung als nächstes abgeschalten wird, fragt man sich, warum sie gegen das noch nicht in Deutschland gestartete Apple Pay und die drohende Übermacht von Paypal nichts unternehmen möchte.

Auch der Umstand, dass einige sog. Mobile Payment Lösungen wie “girocard mobile”, die in Wirklichkeit eher ein Substitut darstellen (Bezahldaten sind im NFC-Chip der Plastik-Karte gespeichert vs. Bezahldaten sind im NFC-Chip des mobilen Gerätes gespeichert) als ein  echte mobile Bezahlmöglichkeit per Smartphone (Bezahldaten sind weder im Chip der Plastik-Karte noch im Chip des mobilen Gerätes gespeichert), hat nicht wirklich dazu beigetragen, dass mobile Payment Verfahren von einer wachsenden Nutzerschaft angenommen und verwendet wird.

Apple Pay setzt wie auch andere Systeme auf eine Token-Lösung. D.h. zur Autorisierung von Transaktionen über zwei Endgeräte wird eine Einmal-Instant-Datenkennung verwendet, die rein über Software-Prozesse übermittelt wird. Diese Art Verfahren setzt Payback ein und auch das leider abgeschaltete Yapital (siehe Foto).

Mehr Infos gibt es hier.

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