Die Welt kompakt intensiviert ihr Engagement in Sachen QR-Codes. Dieses Zeitungsformat startete als eines der ersten in Deutschland bereits im November 2007 mit Mobile Tagging (wir berichteten). Zum 5. jährigen Jubiläum Ende Mai 2009 wurde dann eine Sonderausgabe herausgegeben mit der Ziffer 5 in Form eines QR-Codes, was vermuten lässt, dass der Code eine gewisse Bedeutung für das Blatt erreicht hat. Ende Januar 2010 veröffentlichte die Welt kompakt nun in Zusammenarbeit mit Beetagg ihren eigenen iPhone QR-Code-Reader im iTunes Store.
Nach dem iPhone und Android entdecken die Entwickler so langsam auch das Palm Pre Smartphone mit Palms neuem Betriebssystem WebOS. Bisher wird der Zugriff auf die Kamera offiziell nicht unterstützt. Aber möglicherweise kann das WebOS genug HTML5 Funktionen oder das neu intergrierte Canvas Objekt ermöglicht den Zugriff auf die Pixel, so dass das Dekodieren von QR-Codes über die App Qrdecoder möglich ist. Mobile Tagging ist somit auch auf dem WebOS möglich.
Auf dem 2d-Code-Blog wurde die Tage ein interessanter Beitrag nebst Video veröffentlicht über ein “QR-gecodetes” Gebäude im japanischen Tachikawa, Tokio. Die Front-Fassade des Gebäudes ist komplett im QR-Code-Design gehalten. Zudem gibt es u.A. eine (nicht offiziell im App Store erhältliche) iPhone-App, die es ermöglicht Besucher, die sich im Gebäude bewegen, zu sehen. Betrachtet man das Gebäude durch die App besteht die Möglichkeit, z.B. zu bestimmten Eregnissen Motive mit in das Display “reinzurendern”. Sehr abgefahren. Commodore 64 läßt grüßen.
Seit längerer Zeit ist Google mit dem Open Source Projekt Google Code am Start. Schwerpunktmäßig wird darüber der Code-Reader XZing angeboten (wir berichteten). Vor kurzem wurde ein Update von XZing herausgegeben für Android Smartphones. Die Performance wurde stark verbessert und man kann jetzt auch eigene Such-Adressen (URL) integrieren. Leider wurde der offizielle iPhone Code-Reader “Barcodes” immer noch nicht verbessert. Bis dato kann man mit der iPhone App nur QR-Codes per Foto-Dekodierung auslesen (d.h. Foto von Code machen, Foto dekodieren und URL öffnen). Im Gegensatt zur Android Version, die wie ein echter Code-Scanner funktioniert (d.h. Code anvisieren und URL öffnen). Ergänzt wird Googles Code Engagement durch das vor kurzem vorgestellte Mobile Tagging Projekt Favorite Places. Abgerundet wird das Code-Angebot über den jüngst veröffentlichten Code-Generator.
Nach Androidlib, einem Google Market Interent-Store, in dem alle Android-Apps eingesehen werden können, ohne das man dazu ein Android Smartphone sein eigen nennen muss, gibt es das seit kurzem auch für Apples App Store: Appzapp. Damit wird es den interessierten iPhone Usern beim “bummeln” durch den Appzapp-Store einfach gemacht eine App direkt aufs iPhone zu holen. Einfach den QR-Code scannen und schwupps ist die Download-Seite des Appstores geöffnet. Zu Appzapp geht es hier.