Okt 30

Sonofon, TSC, Scanlife und Scanbuy


scanlifelogo.png  Eine Pressemittelung von Cellular News lies verlauten, dass der dänische Operator Sonofon mit TSC aufgeschlossen hat und beide zusammen jetzt eine Plattform Namens Scanlife anbieten, über die Mobile Tagging gepaart mit Mobile Marketing betrieben werden kann. Die Plattform wiederum kommt von Scanbuy, einem bereits bekannten amerikanischen Anbieter für mobile Commerce, der eigens für den Launch ein Büro in Dänemark eröffnet hat. Zum Einsatz kommen sog. EZcode 2D Barcodes. Gibt man im Browser die Adresse www.scanlife.com ein, wird sofort auf das mobile Portal geführt über den u.a. der Scanlife-Reader herunter geladen werden kann.

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Ich habe mir die Software auf mein Nokia E65 geladen. Der Download ist einfach. Aber die “User-Experience” bei der Nutzung der Software ist meiner Meinung nach suboptimal gelöst. Das Scannen funktioniert nur, wenn man Geduld hat. Das Bild auf dem Handydisplay, worüber man den Scannvorgang ja überwachen muss, ist geometrisch verzerrt. Ich musste nach dem Scanvorgang tatsächlich zwei mal bestätigen, eine Internet-Verbindung zu zulassen! Ohne das technisch genau untersucht zu haben, schließe ich daraus, dass die Software “nach Hause telefoniert”. Erst nach der ersten Bestätigung wurde angezeigt, was im Barcode codiert war. Eine Referenzierung auf eine Internetadresse, die irgendwo bei Scanlife auf dem Server liegt. Somit wissen die genau, was die User machen. Und erst nach der zweiten Bestätigung wurde dann die entsprechende Internetseite aufgerufen. Die Software greift für meinen Geschmack zu stark in das Handy ein, da auch vor dem Bestätigung der Verbindung erkannt wird, welche Verbindungspunkt vorhanden sind. Das ist mir nicht ganz geheuer, daher habe ich sie wieder deinstalliert.

Drei Punkte sprechen aus meiner Sicht gegen diese Lösung.

1) Die Verwendung des EZCode, eines proprietären 2D Barcodes. Ich persönlich bevorzuge offene Standards, wie den QR-Code oder Data-Matrix.

2) Nach Hause telefonieren! Die Abhängigkeit zum Scanlife-Server ist nicht zu übersehen. Das hat wenig zu tun mit dem freiem einfachen Zugänglichmachen von Inhalte auf dem Handy. Beetag.com macht das leider beim Einsatz Ihres ebenso propieren “Beetaggs” auch so.

3)  Zweimal muss eine Verbindung zugelassen werden. Damit sind die Gebühren auch höher.

Erfreulich ist, dass noch ein weiteres Mobile Tagging Projekt am Start ist.

Zur Pressemitteilung geht es hier.

Aug 30

Apple OSX


iPhones mit Apple-Betriebssystem werden von diesen Tag-Readern unterstützt: Apple LogoDownload im iTunes App Store

© Apple-Logo by Apple Inc.

Jul 29

Waben und andere Schachbrett-Barcodes


Seit gut einem Monat ist der Betagg-Reader nun offiziell auch in der Lage die offenen Standard-Barcodes Data-Matrix und QR-Code zu verstehen. Ob dahinter wohl ein Strategie-Wechsel steckt?

Meiner Meinung nach wird das Thema mobile Tagging eher in die Gänge kommen, wenn die offenen Standards unterstützt werden.

Ich habe versucht gemäß der von Beetagg kommunizierten Download-Adresse den Reader auf mein Mobiltelefon zu ziehen. Gibt man die Adresse ein, landet man kurioserweise nicht auf einer Download-Seite sondern stattdessen nur auf einer Seite auf der “zwei Hände voll” Werbelinks platziert sind, die auf Zocker-Seiten (Poker, Onlinegames etc.) führen. Was dass für einen Sinn haben soll ist mir schleierhaft.

Nov 28

Neu.de und Beetag


Bereits seit einigen Monaten arbeiten die Flirt-Plattform neu.de und der Anbieter von proprietären Barcodes beetag.com zusammen. Seit einigen Tagen ist in Hamburg eine Plakat-Kampagne geschaltet - Heike Scholz hat sie entdeckt - bei der eine Kostprobe von Barbara Schönbergers neuem Album direkt via Tag zum Download angeboten wird.

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Zum kompletten Beitrag geht es hier.

Nov 20

Codes


Die folgenden wichtigsten Code-Formate gibt es:

Standard 2D Barcodes:

Proprietäre 2D Barcodes:

  • Beetagg
  • Colorzip
  • Connexto
  • HCCB (Microsoft)
  • Shotcode
  • Trillcode
  • ZapCode

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