
Titel: Eye (Frank Haase)
Schon einige Male berichteten wir über kreative Ansätze, wie QR-Codes in der Kunst eingesetzt werden. Da wäre das ZKM zu nennen, welches die Codes erstmals dem deutschen Massenpublikum zugänglich macht. Dann wurden sie in Video-Animationen als zentrales Element eingearbeitet. Und nun werden sie vom Künstler Frank Haase aufgegriffen. Er hat die QR-Codes neben dem rein technischen Einsatz auch künstlerisch aufgegriffen, um damit die traditionelle Malerei mit der Interaktion zu verbinden. Das ist so meiner Meinung nach in Deutschland bis jetzt einzigartig.
Zitat Frank Haase: “So male ich Bilder, in deren Motive QR-Codes integriert sind. Zum Teil codieren diese eine URL, die auf eine von mir gepflegte Website führen, auf der ich dann Handy-optimierte Bildergeschichten oder Comics zeige. Kunstgeschichtlich absolut innovativ ist dabei, dass ich als Künstler auf diesen Bestandteil des Gesamtkunstwerks auch noch Einfluss behalte, wenn das Bild schon lange verkauft ist und in einer anderen Wohnung hängt. Der Käufer kann von Zeit zu Zeit per Handy auf den Link gehen und nachschauen, ob sich etwas geändert hat und welche Überraschung ich für ihn bereit stelle.”
Um die anderen Bilder anzusehen, einfach auf die Thumbnails klicken.

Titel: 12 Apostel, LiviUN, Midtownstree (Frank Haase)
Diese und weitere (insgesamt 24) QR-Kunstwerke können vom Aprill bis Oktober 2010 in der Landesartenschau Hemer auf dem Freigelände angesehen werden. “Auch hierbei handelt es sich dann um Bilder mit einem QR-Code, der auf eine Homepage mit animierten Inhalten führt.”