Jan 10

(Quelle/Rechte: Golem.de)
Der Riese Microsoft bemüht sich innovativ zu sein, und hat - so auf Golem zu lesen - jüngst sein eigenes farbiges und dazu proprietäres Barcode System vorgestellt. Die Mechaniken basieren auf Microsofts sog. HCCB Barcodes, welches es schon seit längerem gibt und worüber wir bzw. Golem auch schon berichtet hatten.
Über die farbigen Barcodes sollen weit aus mehr Daten abgespeichert werden können, so das die “Tags” weniger Platz benötigen, sprich: kleiner ausfallen können.
Ich habe so meine zweifel, ob das wirklich gut und zuverlässig klappt, da ja bei Farbabweichungen evtl. Fehler auftreten können. Die Farbdiversitäten können z.B. zustande kommen, weil die Farbprofile auf der vielfälltig im Markt befindlichen Druckern sowie die Farbbehandlung auf den diversen mobilen Geräten nicht einheitlich sind.
Über die kurze .mobi-Domain http://gettag.mobi/ ist es möglich, den Reader zu laden. Die wichtigsten Mobiltelefon-Hersteller, wie z.B. Nokia oder Sony Ericsson, und die wichtigsten Geräte mit SymbianOS sowie Apples iPhone SOLLEN unterstützt werden.
Entweder die o.g. URL im Handybrowser öffnen, oder diesen Barcode auslesen.

Ich habe es mit dem iPhone probiert und bekommen nur einen Hinweis, mich im apple iTunes App-Store nach “Tag Reader” umzusehen. Naja. Ist ja auch noch beta-Phase angesagt. Das wird möglicherweise in näherer Zukunft besser funktionieren.
Hier kann man sich über Microsofts Tag-Projekt genauer informieren: www.microsoft.com/tag
Und hier kann man sich einen Account zum Tag-Erzeugen anlegen: http://tag.microsoft.com
Und hier geht es zum kompletten Golem-Artiekel.
Nov 24
Der Spiegel hat sich dem Thema 2D Barcodes auf T-Shirts als Link gewidmet und über u.a. ein Projekt aus den Niederlanden geschrieben. W41 verwendet die proprietären Shotcodes und bietet sie u.a. auf T-Shirts gedruckt via Online-Shop zum kauf an.
Ich persönlich bevorzuge offene Standards, wie den QR-Code oder Datamatrix. Die Shotcodes sehen zwar ganz nett aus, bedeuten aber, dass man eine extra Software aufs Handy installieren muss.
Schade, dass der Beitrag so wenig auf die deutsche Szene eingeht. Leider findet sich überhaupt kein Weblink (wie es oft üblich ist) zu weiterführenden Themen oder Projekten in Deutschland.
Zum Beitrag geht es hier.
Jan 21

Scanbuy, ein amerikanisches Projekt, welches mobile Commerce und mobile Tagging verknüpft hat inzwischen ein eigenes Consumer-Portal eingerichtet: Scanlife. Zum Einsatz kommt ein sog. EZCode.

Es handelt sich um einen proprietären Code, der weil nicht offen, nur von einem speziellen Reader gelesen werden kann.
Zudem wurden einige Patente eingereicht, die aus dem Code noch mehr Funktionalitäten herausholen sollen. Zum kompletten Bericht von The Pondering Primate geht es hier.
Nov 28
Bereits seit einigen Monaten arbeiten die Flirt-Plattform neu.de und der Anbieter von proprietären Barcodes beetag.com zusammen. Seit einigen Tagen ist in Hamburg eine Plakat-Kampagne geschaltet - Heike Scholz hat sie entdeckt - bei der eine Kostprobe von Barbara Schönbergers neuem Album direkt via Tag zum Download angeboten wird.


Zum kompletten Beitrag geht es hier.
Mai 15

Einen interessanten Beitrag zum Thema “Welcher Standard wird sich etablieren?” habe ich hier gefunden. Scheinbar kann der Beetag Reader nun auch Data-Matrix Codes lesen. Das zumindest ist auf dem Youtube Video zu sehen, auf das im Artikel hingewiesen wird.
Auf Beetag.com ist hierüber nichts zu entnehmen.
Ob sich dahinter die Einsicht verbirgt, dass es u.U. lange dauern kann, bis ein eigener Standard (beetag) etabliert ist (neben Data-Matrix oder QR-Code)?